IVW-Kontrolle von Veranstaltungen

2008-08-23 165017s[IVW-22.08.2008] HSV macht den Anstoß für neue Leistungskontrolle – Fußballclub tritt für Transparenz im Sponsoringmarkt an

BERLIN – Der Hamburger Sportverein (HSV) hat sich als erstes Mitglied dem Kontrollverfahren der IVW für Veranstaltungen angeschlossen. Damit unterstellt der HSV ab Beginn der Fußball-Bundesliga-Saison 2008/2009 bei seinen Heimspielen in der HSH Nordbankarena die unmittelbare Werbeträgerleistung am Austragungsort der unabhängigen Prüfung durch die IVW.

Das Prüfverfahren wurde auf Initiative des Fachverbands für Sponsoring (FASPO) eingeführt, um auch für das Sponsoring von Veranstaltungen eine neutrale Leistungskontrolle unter der gemeinsamen Aufsicht der in der IVW organisierten Marktpartner gewährleisten zu können.
Mit seinem Beitritt zum Kontrollverfahren hat sich der HSV verpflichtet, der IVW die Anzahl und Zusammensetzung der jeweils zu seinen Heimpartien ausgegebenen Eintrittskarten zu melden. Diese nach Kartenarten aufgeschlüsselten Meldungen der Ticketzahlen werden im Internetangebot der IVW regelmäßig veröffentlicht; die Zahlen weist der HSV durch Belege aus dem Ticketsystem und buchhalterische Unterlagen nach. Grundlage für die Festlegung der Melde- und Veröffentlichungstermine ist der Spielplan der Bundesliga. Erstmalig werden am 15. September 2008 Ticketzahlen der HSH Nordbankarena für den Heimauftakt des HSV gegen den Karlsruher SC vom 23. August bereitgestellt.

Die SPORTFIVE GmbH & Co. KG, Hamburg, erhält als Vermarkter von Mannschaft und Spielstätte des HSV durch die von der IVW erfassten Ticketzahlen ein wertvolles Instrument zur Pflege und Gewinnung von Sponsoren. Die Daten ermöglichen eine fortlaufende Beobachtung der Entwicklung des Besucheraufkommens auf Basis der ausgegebenen Tickets und lassen somit eine Einschätzung der Anzahl potenzieller Kontakte von Zuschauern mit den Werbemitteln am Spielort zu. So schafft der Anschluss des Veranstalters an die IVW-Kontrolle Vertrauen: Die Sponsoren müssen sich künftig nicht mehr allein auf die Angaben des Vermarkters zum Publikumsaufkommen der Spiele verlassen.

Quelle Pressemitteilung: www.ivw.de (22.08.2008)

Schreiben Sie einen Kommentar