Baden-Württemberg: Warnstreiks bei Zeitschriften- und Buchverlagen

2007-07-29 192728[ver.di-26.07.2007] Über 350 Beschäftigte von Stuttgarter und Heidelberger Zeitschriften- und Buchverlagen beteiligten sich an ein- bis zweistündigen Warnstreiks, zu denen die Gewerkschaft ver.di aufgerufen hatte.

Die Angestellten der Verlagsgruppen Klett und Thieme in Stuttgart sowie der Verlage Springer und Hüthig in Heidelberg protestierten gegen die Forderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, die wöchentliche Arbeitszeit auf 38 Stunden zu verlängern und gegen die Weigerung, eine in die Tariflandschaft passende Gehaltserhöhung anzubieten.

Die Verhandlungen über einen neuen Entgelt- und Manteltarifvertrag für die baden-württembergischen Buchverlage waren nach der dritten Runde am 9. Juli 2007 ohne Vereinbarung eines Termins abgebrochen worden.

"Der Unmut unter den Beschäftigten wächst. Sie wollen an den wirtschaftlichen Erfolgen der Verlage teilhaben," erklärt ver.di-Verhandlungsführer Rudi Munz. Der Gewerkschafter fordert die Arbeitgeber auf die Verhandlungen wieder aufzunehmen.

Quelle Pressemitteilung: www.verdi.de (26.07.2007)

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