[heise-online-25.06.07] Wie heise-online berichtet, wünschen sich viele Konsumenten die klassische Snail-Mail wenn es um Produktinformationen geht.
Während Werbung auf Papier wöchentlich den Briefkasten und die Altpapiertonne verstopft, reicht selbst bei Opt-In eMail-Werbung ein Klick auf „Nachricht löschen“: Zunächst verwunderlich ist also das Ergebnis einer Studie der Dokumenten- und Postdienstleister von Pitney Bowes. Demnach fand die klassische Postsendung bei den Konsumenten großen Zuspruch, verglichen mit der elektronischen Post. Bei im weitesten Sinne „erwünschter“ Werbung, also solcher von Unternehmen, in deren Kundenkartei sich der Adressat findet, gaben 73 Prozent an, herkömmliche Post erhalten zu wollen, lediglich 18 Prozent plädierten für eMails. Auch die klassischen Postwurfsendungen, die an etliche Haushalte gehen, fanden noch 70 Prozent der Befragten sympathisch.
Der entscheidende Vorteil des Briefes könnte auch in seiner Reichweite liegen: Lediglich 31 Prozent waren bereit, einen noch nicht geöffneten Umschlag wegzuwerfen. Immerhin 53,2 Prozent gaben an, sie würden eMails ungelesen löschen, so denn erkennbar ist, dass es sich um Produktinformationen handelt. Bei vertraulichen Schriftsachen wie Rechnungen, Post von Banken und Finanzdienstleistern wurde erwartungsgemäß noch eher für die langsame Papierform votiert: 83 Prozent wünschten sich eine Zustellung per Brief gegen über zehn Prozent, die über eMail informiert werden wollten.
Quelle: www.heise-medien.de (25.06.07)