Werbetrend [G+J-21.05.07] Der spürbare Aufschwung im klassischen Werbemarkt setzte sich auch zu Anfang 2007 weiter fort: Laut Nielsen Media Research sind die Bruttowerbeaufwendungen der Unternehmen in Deutschland von Januar bis März 2007 auf insgesamt 4,8 Mrd. Euro gestiegen.

Gegenüber dem ersten Quartal 2006 ist dies ein Plus von 6,6 % – somit liegt das Wachstum im aktuellen Analysezeitraum über dem des ersten Jahresviertels im WM-Jahr (+4,2%). Maßgeblich getragen wird diese positive Entwicklung von der anziehenden Konjunktur sowie sicherlich auch von den optimistischen Prognosen für den weiteren Konjunkturverlauf. Das Werbewachstum war in den ersten drei Monaten 2007 durchgängig: der Februar weist mit einem Plus von 7,5 % auf gut 1,46 Mrd. Euro das stärkste Wachstum auf. Der März ist mit einem Volumen von knapp 1,95 Mrd. Euro (+6,4%) der werbestärkste Monat.

Die mit über 1,9 Mrd. Euro Bruttowerbeumsatz führende Fernsehwirtschaft weist im Vergleichszeitraum einen kräftigen Zuwachs um 9,6 % auf. Die Zeitungen kommen durch ein Wachstum von 6,6 % auf 1,3 Mrd. Euro – ohne die Rubrikenanzeigen, die nicht in die Statistik einbezogen werden. Der Umsatz der Publikumszeitschriften nahm leicht um 1,6 % auf 919 Mio Euro ab. Der Hörfunk konnte einen Umsatzanstieg von 7,5% auf 309 Mio Euro für sich verbuchen. Mit aktuell 176 Mio Euro erzielte die Gattung Plakat einen Zuwachs um mehr als ein Viertel vom Umsatz im Vorjahreszeitraum. Die Fachzeitschriften verzeichneten ein leichtes Minus von 1,5 % auf 109 Mio Euro. Die Werbung im Internet nahm anhaltend kräftig zu, die Einnahmen stiegen um 43,3 % auf 183 Mio Euro.

Sie können die komplette Kommentierung auch als PDF-Datei abrufen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Christine Konrad, Tel.: (040) 3703 – 2989.

Download: Der aktuelle Werbetrend Januar – März 2007

Quelle Pressemeldung: www.guj.de (21.05.07)