[bördenblatt.net-17.04.07] Vorstand kündigt umfassende Weiterentwicklung an
Wie das Börsenblatt-Online berichtet, gelten Digitalisierung und Internationalisierung für Medienunternehmen als die Herausforderungen der Zukunft. Die Deutsche Fachpresse will ihre Arbeit deshalb auf eine breitere Basis stellen. Einen Vorschlag zur strategischen Neuorientierung der Interessenvertretung legt der Vorstand jetzt den Mitgliedsunternehmen vor. Während der Mitgliederversammlung am 22. Mai im Wiesbadener Kurhaus soll der Entwurf gemeinsam verabschiedet werden.
Leitmotiv der Neuorientierung der Deutschen Fachpresse soll künftig folgende Definition sein: “Fachmedien dienen der beruflichen Information und der Fortbildung eindeutig definierbarer, nach fachlichen Kriterien abgrenzbarer B2B-Zielgruppen. Sie bieten darüber hinaus die Plattform für die Generierung qualifizierter Geschäftskontakte. Zu den Fachmedien zählen gedruckte und elektronische Angebote sowie Dienstleistungen.” Vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung und Internationalisierung des Fachmedien-Geschäfts sollen auf Basis dieser Definition im Zusammenwirken mit den Trägerorganisationen neue Gremien und Services geschaffen werden, darunter der Arbeitskreis “Neue Geschäftsmodelle” und die Kommission “Veranstaltungs-Management”. Zudem ist vorgesehen, internationale Trends der Fachpublizistik durch den systematischen Ausbau der Zusammenarbeit mit Verlegerverbänden im Ausland künftig schneller zu transportieren.
Weiterhin sind die Erweiterung und Modernisierung bestehender Angebote des Verbands geplant. So soll die jährliche Erhebung “Fachpresse in Zahlen” – bisher auf Zeitschriften und Online-Angebote beschränkt – künftig auch Daten zu den Bereichen Fachbuch und Dienstleistungen für Benchmark-Analysen liefern.
Quelle: www.boersenblatt.net (17.04.07)





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