Hornbach lässt viralen Stuntman fliegen

Ron HammerDer Amateurfilmer war anscheined live dabei: Ein Stuntman versucht mit seinem Motorrad über einen Baumarkt zu springen, der Versuch misslingt, er stürzt ab – und rollt unverletzt vom Dach: Die aktuelle Kampagne der Bau- und Gartenmarktkette Hornbach sorgte in den letzten Wochen in Internetforen, Blogs und in der Presse für viel Diskussion und Spekulation. Crossmedia hat in enger Zusammenarbeit mit der Berliner Kreativagentur Heimat die virale Kampagne rund um das fiktive Testimonial Ron Hammer entwickelt und umgesetzt. Zentraler Bestandteil war die Verbreitung eines Amateurvideos im Netz, das später als TV-Spot eingesetzt wurde.

Um einen Marketing-Manager zum Weinen zu bringen, dürfte es genügen, ihm eine Preisliste für TV-Werbung unter die Nase zu halten: Bis zu 100.000 Euro kostet die Ausstrahlung eines 30-Sekünders. Wenn sich die Werbung doch nur von selbst verbreiten würde … Weil dieser Gedanke so verlockend ist, wurde in den 90er-Jahren die Form des “viralen Marketings” entwickelt. Durch unterhaltende, oft etwas schräge Elemente wird die Zielgruppe dazu gebracht, einen Inhalt massenhaft selbst zu verbreiten. Ganz so, wie sich ein Virus ausbreitet. Bekanntes Beispiel ist das erfolgreiche Moorhuhn-Spiel, hinter dem eine Whiskymarke steckte.

Heldengeburt im Web 2.0 (ard.de vom 19.10.06)

Hornbach lässt viralen Stuntman fliegen (media & marketing vom 6.11.06)

Hornbach entdeckt Unfallgaffer als Zielgruppe (werbeblogger vom 9.10.06)

Hier das Video des Sprungs:
Motorrad Rekordsprung Versuch